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Regina Bouillon: Vorträge |
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Die Vorträge dauern
je ca. eine Stunde (ohne Diskussion) und Diskussionen sind willkommen.
Andere Themen können auf Wunsch zusammengestellt werden.
So erreichen Sie mich:
Dr. Regina Bouillon,
Landweg 18, 25746 Heide
Tel. 0481 - 88446
Email: bouillon
AT bouillon-veyhl
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Sieben
Vorträge über Ghana |
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Alltag in Ghana
Vieles ist
im dörflichen Ghana ganz anders als bei uns in Deutschland. Der
Vortrag gibt einen Einblick in folgende Lebensbereiche:
· Häuser
· Arbeit
· Küche
· Kleidung
· Spielzeug |
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Frauen in Ghana
Frauen in
Ghana sind alles andere als hilflos. Sie tragen ihr Gepäck
selbst, sie organisieren ihre Geschäfte, sie können sich verbal
und physisch durchsetzen. Ihre Stärke ist sichtbar: Sie gehen
stets erhobenen Hauptes, geübt durch das frühe Lastentragen auf
dem Kopf, sie bewegen sich langsam, aber zielgerichtet und
unaufhaltsam.
Da wundert
es niemanden, dass hier nicht die Männer den aktiven Part beim
Flirten haben, sondern die Frauen. Wenn die mit den Achseln
zucken und ihm tief in die Augen sehen, muss ein Mann aufpassen. |
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Naturreligion und Christentum in Ghana
70% der
Ghanaer sind Christen. Das Spektrum der Kirchen ist sehr groß
und eine Besonderheit sind eigene afrikanische Kirchen. Die
Gottesdienste dauern mindestens drei Stunden und sind stets gut
besucht.
Daneben ist
die Naturreligion allgegenwärtig. Oft vermischen sich
christliche und traditionelle Rituale. So ist es beispielsweise
üblich, ein Trankopfer mit „Amen“ zu beenden. |
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Alte und Ahnen in Ghana
Im
ländlichen Ghana gibt es keine Seniorenheime, auch in Städten
sind sie weitgehend unbekannt. Das Leben der alten Leute findet
mitten in der Gesellschaft statt.
Wer ein
hohes Alter erreicht, wird einmal ein mächtiger Ahne werden -
dieser Glaube führt dazu, dass alte Menschen hoch geachtet
werden.
Es gibt
allerdings auch eine Kehrseite: Die Altersversorgung in Ghana
ist denkbar schlecht und viele Menschen müssen bis an ihr
Lebensende arbeiten. |
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Roots - Sklavenhandel an der Goldküste
Die Burg in
Elmina war der wichtigste Ausgangspunkt für den
transatlantischen Sklavenhandel. Die Völker im Binnenland
verkauften den Weißen Sklaven, die im Laderaum von Schiffen
zusammen gepfercht und in die Neue Welt gebracht wurden.
Einige
Kulturformen in Südamerika und der Karibik haben ihre Wurzeln in
Westafrika: Reggae, Capoeira, Vodoo usw.
Heute
besuchen viele Afroamerikaner auf der Suche nach ihren Wurzeln
die Sklavenburgen in Ghana. |
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Weiße Frauen an der Goldküste
Es geht in
diesem Vortrag um die Begegnung zweier Kulturen. Bei solchen
Begegnungen prägt sich auf beiden Seiten ein Bild des Anderen.
An einigen
Biographien wird gezeigt, wie Frauen die Goldküste erlebt haben
und in welcher Form sie dieses Wissen weiter gegeben haben. Die
Schwerpunkte, die Frauen bei solchem Kulturaustausch setzen,
sind meist andere als die der Männer.
Behandelt
wird ein Zeitraum von zweihundert Jahren. |
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Sprechende Stoffe - Was Kleidung über ihre Träger aussagt
In Ghana spielen Stoffe eine sehr große Rolle, denn die meiste
Kleidung wird noch geschneidert. Den traditionellen Webstoff
Kente gibt es in ungefähr 300 Varianten, und fast jedes Muster
hat seine eigene Bedeutung. Auch bei den modernen Druckstoffen
muss man vorsichtig bei der Auswahl sein, sonst erwischt man zum
Beispiel ein Muster: „Wenn Du heiraten willst, frage“.
In dem
Vortrag wird anhand von Fotos und Videos die Entwicklung der
Stoffe und der Kleider, die aus ihnen entstehen, gezeigt. Es
geht dabei nicht nur um Mode, sondern auch um Gesellschaft,
Wirtschaft und Politik. |
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