Prof. Dr. Rainer Veyhl und Dr. Regina Bouillon  
     
 
 
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Ghana
   
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Regina Bouillon: Geschichte und Kunstgeschichte  
     
     
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  Die Beziehungen zwischen Karl IV. und Aquileia währtend der Amtszeit der Patriarchen Nikolaus von Luxemburg und Lodovico della Torre (1354 - 1365)

Meine Dissertation aus dem Jahr 1989:

(knapp 22 MB)

 
     
  Klaus Störtebeker und das 14. Jahrhundert
Zwei kurze Aufsätze über Störtebeker und seine Einbettung in das 14. Jahrhundert sind hier zu lesen:
 
  pdf: Störtebeker und das 14. Jahrhundert  
     
 

Reliquien

Das Thema Heilige und Reliquien ist nach wie vor aktuell. Es gibt groß angelegte Seligsprechungen. Fahrzeuge von Päpsten sowie das Jungfrau-Maria-Käsesandwich werden von geschickten Verkäufern zu Reliquien erklärt und erzielen hohe Verkaufssummen.

Für einen Vortrag  habe über die historischen und psychologischen Wurzeln der Reliquienverehrung recherchiert.

 
  Schnitzaltar in der Sankt-Jürgen-Kirche

pdf: Aufsatz zum Schnitzaltar in der Sankt-Jürgen-Kirche in Heide (ca. 1,2MB)

 
     
 

 
     
 

Formen des Gedenkens - Epitaphe

  Weiße Frauen an der Goldküste

Goldküste – Das Grab des weißen Mannes – so hieß es noch bis ins 20.Jahrhundert hinein. Das tropische Land an der Westküste Afrikas war ein Land voller Gefahren: Es gab Krankheiten wie Gelbfieber und Malaria, gegen die man damals noch nicht viel ausrichten konnte. Außerdem waren an der Goldküste noch zahlreiche gefährliche Tiere vorhanden, Leoparden, Krokodile und Flusspferde.

Von den ersten Basler Missionaren starben 60 Prozent im ersten Jahr ihrer Ankunft. Häufigste Todesursache war Gelbfieber. Im heutigen Ghana gibt es zwar immer noch dieselben Krankheiten, aber inzwischen gibt es zuverlässige medikamentöse Hilfe. Die gefährlichen Tiere sind größtenteils ausgerottet.

Dass Frauen erheblich später als Männer den Weg in dieses Land fanden, liegt auf der Hand. Die Goldküste war kein Besiedlungsgebiet für Kolonialisten wie Südafrika. Es war ein Land für Abenteurer.

Die Frauen, die an die Goldküste reisten, kamen zunächst hauptsächlich als Begleiterinnen ihres Mannes, der dort eine Funktion zu erfüllen hatte. Erst sehr spät gab es auch Frauen, die sozusagen in eigener Sache reisten.

Alle diese Frauen haben das Bild der weißen Frau an der Goldküste geprägt. Sie haben Einflüsse in das Land gebracht. Diejenigen, die in ihre Heimat zurückkehren konnten, haben Eindrücke von Westafrika mitgebracht und weitergegeben.

Einige dieser Frauen waren:

  • Catherine Blunt, Missionarsfrau, 1766 an der Goldküste angekommen

  • Anna Riis, Missionarsfrau, 1837

  • Letitia Elisabeth Landon, Gouverneursfrau, Dichterin, 1838

  • Decima Moore, Gouverneursfrau, Schauspielerin, 1905

  • Eva L. R. Meyerowitz, Anthropologin, 1944

  • Hanna Reitsch, Fliegerin, 1962

Dieses Thema habe ich für einen Vortrag aufbereitet.

 
     
  Sklavenhandel an der Goldküste

Die Kolonie Goldküste ist auch Schauplatz eines weiteren Vortrags.

Nach Ghana kommen heute afroamerikanische Touristen, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind. Alex Haleys Buch Roots und vor allem dessen Verfilmung haben in den Siebziger Jahren eine Nostalgiewelle ausgelöst, die noch heute trägt.

Der Vortrag handelt von den Anfängen der Sklaverei, vom Beginn des Sklavenhandels in Westafrika und von der Entwicklung des transatlantischen Sklavenhandels. Wenige Sklaven sind nach Europa gebracht worden und hatten dort als "Mohren" ein anderes Leben als die Sklaven in der Neuen Welt. Dort sind auf afrikanischer Grundlage neue Kulturformen entstanden wie zum Beispiel Vodoo, Capoeira, Reggae, Rasta.