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| Aktuelles Projekt: Nkusukum | |||||||||||||||||||||
| Wir sind recht häufig in Ghana, in einer Region namens Nkusukum Traditional Area. Der größte Bevölkerungsanteil dort gehört zur Volksgruppe der Fante, die im 14. Jahrhundert noch viel weiter nördlich gesiedelt hatten. Es gibt nur äußerst spärliche Quellen zur Geschichte der Fante und der anderen Völker in diesem Bereich. Ich habe im Oktober 2007 die Website www.nkusukum.de eingerichtet, die ein Treffpunkt für alle Menschen sein soll, die sich für Geschichte und Gegenwart in dieser Region interessieren. | |||||||||||||||||||||
| Nach und nach werde ich die Literatursammlung zum Thema Geschichte erweitern und an der Erkundung der mündlichen Geschichtsüberlieferung arbeiten. Zum kulturellen Umfeld gehört auch das Fest Odambea, das an die große Völkerwanderung der Fante erinnert. | |||||||||||||||||||||
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Klaus Störtebeker und das 14. Jahrhundert Zwei kurze Aufsätze über Störtebeker und seine Einbettung in das 14. Jahrhundert sind hier zu lesen: |
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Reliquien Das Thema Heilige und Reliquien ist nach wie vor aktuell. Es gibt groß angelegte Seligsprechungen. Fahrzeuge von Päpsten sowie das Jungfrau-Maria-Käsesandwich werden von geschickten Verkäufern zu Reliquien erklärt und erzielen hohe Verkaufssummen. Für einen Vortrag habe über die historischen und psychologischen Wurzeln der Reliquienverehrung recherchiert. |
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Weiße Frauen an der Goldküste Goldküste – Das Grab des weißen Mannes – so hieß es noch bis ins 20.Jahrhundert hinein. Das tropische Land an der Westküste Afrikas war ein Land voller Gefahren: Es gab Krankheiten wie Gelbfieber und Malaria, gegen die man damals noch nicht viel ausrichten konnte. Außerdem waren an der Goldküste noch zahlreiche gefährliche Tiere vorhanden, Leoparden, Krokodile und Flusspferde. Von den ersten Basler Missionaren starben 60 Prozent im ersten Jahr ihrer Ankunft. Häufigste Todesursache war Gelbfieber. Im heutigen Ghana gibt es zwar immer noch dieselben Krankheiten, aber inzwischen gibt es zuverlässige medikamentöse Hilfe. Die gefährlichen Tiere sind größtenteils ausgerottet. Dass Frauen erheblich später als Männer den Weg in dieses Land fanden, liegt auf der Hand. Die Goldküste war kein Besiedlungsgebiet für Kolonialisten wie Südafrika. Es war ein Land für Abenteurer. Die Frauen, die an die Goldküste reisten, kamen zunächst hauptsächlich als Begleiterinnen ihres Mannes, der dort eine Funktion zu erfüllen hatte. Erst sehr spät gab es auch Frauen, die sozusagen in eigener Sache reisten. Alle diese Frauen haben das Bild der weißen Frau an der Goldküste geprägt. Sie haben Einflüsse in das Land gebracht. Diejenigen, die in ihre Heimat zurückkehren konnten, haben Eindrücke von Westafrika mitgebracht und weitergegeben. Einige dieser Frauen waren:
Dieses Thema habe ich für einen Vortrag aufbereitet. |
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Sklavenhandel an der Goldküste Die Kolonie Goldküste ist auch Schauplatz eines weiteren Vortrags. Nach Ghana kommen heute afroamerikanische Touristen, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind. Alex Haleys Buch Roots und vor allem dessen Verfilmung haben in den Siebziger Jahren eine Nostalgiewelle ausgelöst, die noch heute trägt. Der Vortrag handelt von den Anfängen der Sklaverei, vom Beginn des Sklavenhandels in Westafrika und von der Entwicklung des transatlantischen Sklavenhandels. Wenige Sklaven sind nach Europa gebracht worden und hatten dort als "Mohren" ein anderes Leben als die Sklaven in der Neuen Welt. Dort sind auf afrikanischer Grundlage neue Kulturformen entstanden wie zum Beispiel Vodoo, Capoeira, Reggae, Rasta. |
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