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| Am 7. April war Herr Lotze von der DLZ (Dithmarscher Landeszeitung) zu Gast bei einem Treffen unserer Arbeitsgruppe. Am 8. April ist der Artikel erschienen. Wir freuen uns über diesen schönen Bericht über unsere Arbeit. | ||||||||||||||||||||||||||||
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Foto: Jörg Lotze
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| Begleitend zum Seminar
"Renaissance erleben" hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die ein
Verzeichnis von Epitaphen in Dithmarschen anfertigen will. Kleingruppen
suchen in den Kirchen nach Epitaphen, untersuchen und beschreiben die
Epitaphe, andere Teilnehmer sind beispielsweise zuständig für Informationen
über biblische oder regionale Hintergründe. Dies sind die Teilnehmer der Arbeitsgruppe: |
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| Projekt im Rahmen des Seminars "Renaissance erleben", eine Veranstaltung der VHS-Seniorenakademie.de (externer Link) | ||||||||||||||||||||||||||||
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Definition: Epitaphe Das Wort „Epitaph“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „zum Grab gehörig“. Mit diesem Begriff werden Grabinschriften und Gedenktafeln bezeichnet. Seit dem 14. Jahrhundert begann man, diese Gedenktafeln unabhängig von Grab aufzustellen oder zu –hängen. In vielen Dithmarscher Kirchen hängen Bildepitaphe. Meist handelt es sich um biblische Darstellungen, in die die Personen der Stifter oder der Verstorbenen eingebaut sind. Oft haben diese Epitaphe eine erklärende Beschriftung. Die meisten dieser Gedenktafeln stammen aus der Renaissance, es gibt auch einige aus dem Barock. Über
die Dithmarscher Epitaphe ist nicht viel bekannt. Sie sind nicht nur
kunsthistorisches Zeugnis, sondern auch wichtig für die Regionalgeschichte
und die Familiengeschichte. |
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| Dithmarscher Epitaphe Hier sollen vorab nur zwei Beispiele für besonders interessante Epitaphe genannt werden. Epitaph Rasche, ehemals St. Jürgen, Heide In der St.-Jürgen-Kirche in Heide hing ein Epitaph für den Landschreiber Johannes Rasche (auch: Raische, Rasch, Raske), datiert auf 1610/ 20. Das Epitaph ist verschollen. Beim Landesdenkmalamt in Kiel gibt es ein Foto von 1932, das auch im Marburger Bildarchiv (externer Link) zu finden ist. In den 1980ern wandte sich ein Nachfahre Rasches an die Heider Fotografin Helga Schulz mit der Bitte, das Epitaph zu fotografieren. Frau Schulz konnte das Epitaph nicht finden und zog Dr. Volker Arnold hinzu. Trotz intensiver Suche konnte das Epitaph nicht gefunden werden, wohl aber in einer Abseite das Portrait des Pastors Moller (gest. 1591). Der Nachfahre des Landschreibers Rasche erwähnte, dass Johannes Rasche mit Anna Egmont (Egmond) verheiratet war, einer Tochter oder der Witwe des Lamoral Graf von Egmond. Dieser Graf war Vorbild für das Trauerspiel "Egmont" von Goethe. Nach bisheriger Aktenlage hat aber Anna von Egmont mit dem Goetheschen Grafen nichts zu tun, sondern stammt aus einer anderen Familie des Namens. Auf den Spuren dieses Epitaphs sind Heinke Arnold, Margot Ay, Elke Trieglaff-Grabe sowie Brigitte Ziervogel. Gefunden wurde bisher ein kleiner Teil aus der Seite des Epitaphs, Korrespondenz und Protokolle anlässlich der Restaurierung des Epitaphs im Jahr 1909 sowie die Leichenpredigt über Lucia Finxius, geb. Rasche, verfasst von Johannes Prangius. In der Predigt über die Rasche-Tochter geht Prangius auf die Familiengeschichte ein. Bisher ist die Suche noch nicht abgeschlossen und noch
nicht alle Dokumente transkribiert. Das Team forscht weiter in Archiven und
befragt Personen, die etwas über das Epitaph und die Familiengeschichte der
Rasche wissen könnten. |
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| Epitaph Clawes, St.
Johannis, Meldorf Das Epitaph der Familie Clawes von 1592 hängt heute noch im Meldorfer Dom. Das Bild zeigt Jesus und die Samariterin am Brunnen sowie zwei weitere männliche Gestalten. Vermutlich ist einer davon Johann Clawes und die Samariterin seine Frau Telse. Vergleicht man dieses Epitaph mit anderen aus derselben Zeit, beispielsweise mit dem Meldorfer Epitaph Mule, so sieht man, dass Malweise, Kleidung und andere Einzelheiten völlig anders sind als damals in Dithmarschen üblich. Dieses Epitaph wird bearbeitet von Ursel Burmeister und Anna Wölber. |
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Vorgehen Möglichst viele Dithmarscher Epitaphe sollen in Bild und Text erfasst werden. Bei der textlichen Beschreibung soll ein Schema helfen eine einheitliche Form zu finden:
Nach und nach werden die Ergebnisse der Einzelgruppen hier veröffentlicht.
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Danksagungen Wir danken folgenden Personen und Organisationen für ihre Hilfe:
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Literatur
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Links (extern) Digitalisierte Neocorus-Chronik J. Hanssen u. H. Wolf, Chronik des Landes Dithmarschen Kirchen-Projekt der Universität Kiel (Meldorf, Dom) Kirchen-Projekt der Universität Kiel (St. Annen) Kirchen-Projekt der Universität Kiel (St. Jürgen, Heide) Allgemeine Informationen über die Kirche in Wöhrden über das Epitaph Wolff in Tellingstedt Family Search: Genealogische Auskünfte über Personen |
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